Bislang muß man sich als Einwohner der Bundesrepublik um Zecken,
Borreliose und vor allem FSME insbesondere dann Gedanken machen, wenn man in den Risikogebieten in Süddeutschland wohnt oder aber in entsprechenden Regionen Deutschlands oder Europas Urlaub macht. Mit der relativen Sorglosigkeit für Norddeutsche könnte es aber bald vorbei sein.
Durch die klimatischen Veränderungen und die Erwärmung sind die kleinen Blutsauger auch in Mittel- und Norddeutschland auf dem Vormarsch.
Die von Zecken übertragene Frühsommer-Hirnhautentzündung FSME sei zunehmend auch nördlich der Main-Linie festzustellen, die früher als Grenze galt, sagte der Rostocker Infektionsmediziner Prof. Emil Reisinger am Donnerstag bei einem Kongress in Hamburg. Ein erster Fall aus Mecklenburg-Vorpommern liege vor. Auch aus Südnorwegen seien Infektionen bekannt. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis auch Hamburg und Schleswig-Holstein betroffen seien.
(
www.stern.de)
In den
Risikogebieten ist eine Impfung gegen
FSME unbedingt anzuraten. Wer von einer Zecke (oder einem Holzbock) gebissen wurde, sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen und ggf. den Hausarzt aufsuchen, um im Notfall frühzeitig gegen Borreliose vorzugehen, gegen die es keine Impfung gibt. Da Borreliose überall in Deutschland auftreten kann, gibt es keine Verbreitungskarten, wie sie bei der FSME üblich sind.
Mehr zu Zecken, FSME, Borreliose:
http://www.zecken.de
Die klimatische Erwärmung ist nicht aufzuhalten. Mit ihr zusammen haben wir uns neuen Gesundheitsrisiken zu stellen - zum Beispiel den vorrückenden Zecken, gedeihenden Salmonellen und Legionellen, oder auch massenhaft als Ohnmacht und Kollaps zu Tage tret
Tracked: Jun 23, 14:04