In der Septemberausgabe des
Journal of Investigative Dermatology erscheint eine neue Studie die sich mit den Wirkungen von Sonnenschutzmitteln auf die Haut und ihrer Fähigkeit, Krebs zu verhindern, befaßt. Ins Augenmerk der Forscher ist dabei eine neue Erkenntnis gerückt, dass nämlich UV und auch Sonnenschutzmittel bzw. deren Lichtschutzsubstanzen (angegeben als SPF, Sun Protection Factor) eine immunsuppressive Wirkung entfalten können. Wichtig könnte in Zukunft auch der IPF, der Immune Protection Factor, werden.
Bislang gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, in wie weit ein Mittel mit hohem Lichtschutzfaktor auch die Immunreaktion der Haut bewahren kann - es ist durchaus denkbar, dass ein Sonennschutzmittel mit hohem SPF aber niedrigem Schutz gegen Immunsuppression (IPF) die Krebswahrscheinlichkeit erhöhen statt senken könnte.
Forscher aus verschiedenen Nationen, die sich mit Immunsuppressionsmechanismen und Dermatologie befassen, haben verschiedene Hautschutzmittel, Untersuchungs- und Meßmethoden für SPF und IPF an Freiwilligen in Australien, Österreich, Frankreich, Großbritannien und USA erprobt. Ziel war es, eine standardisierte Methode zur Berechnung eines IPF zu entwickeln.
Dieses Ziel wurde bislang nicht erreicht, die Autoren betonen, dass noch viel Forschungsarbeit nötig sein wird.
Für Pressezwecke kann man ein Vorab-PDF der Studie per e-Mail bei
medicalnews@bos.blackwellpublishing.net anfordern.
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