Eine Impfung gegen Masern kann zu bislang nicht vorhergesehenen Spätfolgen führen - und zwar bei den Kindern von gegen Masern geimpften Müttern. Das ergab eine Langzeituntersuchung von Forschern der Uni Kiel.
Den Wissenschaftlern war ein starker Anstieg schwerer Atemwegsinfektionen bei Kleinkindern aufgefallen. Die Infektionen werden von dem RS-Virus verursacht, einem Verwandten des Masernerregers. 1973 wurde in Deutschland die Masernimpfung eingeführt. Diese Generation bekommt nun Kinder, und hier zeigen sich die Spätfolgen in Form der lebensbedrohlichen Atemwegsinfektionen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen...
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