Wenn das Herz schlapp macht, ist oft ein Herzinfarkt schuld - dabei zählt jede Minute bis zur Erstversorgung. Diese kann aber nur ein Rettungswagen bzw. Notarzt mit Defibrillator sicherstellen. Immer mehr Menschen rufen den Arzt jedoch viel zu spät.
"Manche Menschen riskieren aus Bescheidenheit ihr Leben, sie denken, das wird schon wieder, sie wollen keine Umstände machen" (Karl-Heinz Ladwig, Professor für Psychosomatische Medizin an der TU München, zitiert in der WELT)
Am 11.11. ging die
deutsche Herzwoche 2005 zuende, die die Bewußtheit für das Problem wecken will.

Viele sterben, weil sie den Rettungswagen zu spät rufen."Etwa jeder zweite Patient wartet über vier Stunden, bevor er Hilfe ruft, jeder zehnte sogar länger als zwölf Stunden". (Ladwig)
Oft sind die Symptome unklar, besonders bei Frauen äußern sich Herzinfarkte nicht unbedingt mit den als typisch bekannten Symptomen, und der Herzinfarkt wird nicht wirklich als Risiko wahrgenommen - dabei sterben doppelt so viele Frauen an Herzinfarkt wie an Brustkrebs. Sensibilisierung tut hier not.
Auch langanhaltende Erschöpfungszustände können ein Indiz für den bevorstehenden Infarkt sein. Wer aber unter massiven Schwächeanfällen und Herzschmerzen leidet, sollte
sofort den Arzt rufen.
Wie erkennt man einen Herzinfarkt? Info HIER
Risikogruppen sind Workaholics, aber auch Patienten die bereits einen Infarkt hatten und nicht wahrhaben wollen, dass das traumatische Erlebnis schon wieder eintritt.
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