Die Finanz- und Gesundheitsreform der Großen Koalition geht nach Meinung von Arbeitgeberpräsident Hundt noch nicht weit genug. Während die Medien munkeln, dass an der Frage der Gesundheitspoltiik und der Bürgerversicherung sogar die große Koalition scheitern könnte, fordert Hundt noch drastischere Einsparungen.
Um mit den Sozialversicherungsbeiträgen insgesamt unter 40 Prozent zu kommen, müssten in der angekündigten Gesundheitsreform rund acht Milliarden Euro eingespart werden, betonte der Arbeitgeberpräsident. Allein um eine Beitragssatzerhöhung in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu vermeiden, seien ab 2008 Einsparungen von mehr als fünf Milliarden Euro erforderlich. Nach Auffassung von Hundt ist es auch notwendig, im Laufe der Legislaturperiode die Kranken- und Pflegeversicherung vom Arbeitsverhältnis zu entkoppeln. (via Ärzteblatt)
Entkoppeln bedeutet hier natürlich nicht Bürgerversicherung, sondern Gesundheitsprämie.