Eigentlich wollte ich ja an meinem Bericht von der Station arbeiten. Leider kam ich damit nicht wirklich voran, da bot sich gestern für mich ein viel besseres Thema an. Von unserer Klasse aus sind wir zu einer "Austellung" in die Hamburger Speicherstadt gefahren. Diese ist etwas ganz anderes, als die normalen Ausstellung. Hier findet man keine Skulpturen, Gemälde oder andere Sachen, die sich Kunst nennen. Hier sieht man
nichts - gar nichts.
Der Besucher wird in die Welt der Blinden und Sehbehinderten eingeführt. In einem Parkour von ca. 600 qm läuft der nun hilflose Besucher durch das künstlich geschaffene Areal unter der Führung eines Sehbehinderten oder Blinden und muss lernen sich mit seinen restlichen Sinnen die Welt um sich herum zu entdecken. Und die Ausstellung läßt keine Möglichkeit aus, diese Sinne zu stören. Dies geschieht aber nicht mutwillig. Denn diese Situationen kennen wir aus dem Alltag, wirken sie dort doch völlig normal auf uns. Nur hier im Dunkeln sind sie noch mehr behindernd. Mehr wird aber nicht verraten. Geht selbst zum "Dialog im Dunkeln" und
seht die Welt mit anderen Augen.
Webseite der Ausstellung:
"Dialog im Dunkeln"
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