Migräne verdoppelt das Risiko für Herzinfarkt und Angina Pectoris, hat eine jüngst im amerikanischen Ärzteblatt "Jama" veröffentlichte Studie ergeben. Dies gilt insbesondere für jene Form der Migräne, die sich mit neurologischen Beeinträchtigungen wie Sprachschwierigkeiten, Seh- und Gefühlsstörungen ankündigt. Eine solche Aura erleben 15 Prozent der bundesweit rund zwölf Millionen Migränepatienten, bevor eine halbe bis eine Stunde später der eigentliche Kopfschmerz einsetzt. -- Quelle: WELT am Sonntag
Da Frauen besonders häufig (etwa doppelt so oft wie Männer) von Migräneattacken geplagt werden, besteht hier auch ein erhöhtes Risiko. Über den ursächlichen Zusammenhang sind die Forscher jedoch noch im Unklaren.
Thursday, August 3. 2006 at 18:32 (Link) (Reply)