Lesebefehl: Was wirklich passiert
Alle Gesundheitsreformen der letzten Jahre hatten nur ein Ziel, nämlich die gesamten Leistungserbringer derart in finanzielle Misslage zu bringen, dass man sich förmlich nach einem Heilsbringer in Form eines professionellen Großbetriebes sehnt, der einem die Last der stetigen Existenzbedrohung von den Schultern nimmt. Durch die Reformen wurde sicherlich auch Geld für die Krankenkassen gespart, aber das war nur der nachrangige Sinn, in Wahrheit wurde hier die komplette Privatisierung der gesamten Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung vorbereitet.
Unbedingt lesen!
(via FIXMBR)
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Gentechnik und die Folgen
Bill Maher über Medikamente und Lobbyisten
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Radiotipp: Zeitreisen - Contergan
"Skandalmedikament und Hoffnungsträger" - Die wechselvolle Geschichte des Contergan.
Deutschlandradio Kultur, 31.10.2007, 19:30 Uhr
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Influenza & Co.
Morgen, am Dienstag, dem 30. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Influenza & Co.
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Bernd Salzberger, Leiter des Bereichs Infektiologie Klinik 1 für Innere Medizin der Universität Regensburg
Moderation: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Hautkrebs
Morgen, am Dienstag, dem 23. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Hautkrebs
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Live aus dem Haitkrebszentrum der Ruhr-Universität Bochum
Moderation: Christian Floto und Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: Fehlgeleitete Signale - Parkinson
Beschreibung von dradio.de:
Kein selbst geschälter Apfel, kein handgeschriebener Brief, kein gut gefülltes Glas - selten noch ein Restaurantbesuch. Das ständige Zittern lässt den Alltag zur Tortur werden. Keine sportlich-schnellen Abendspaziergänge, kein Tanzkurs. Weil jeder Schritt schleppend und das Gleichgewicht gestört ist.
Morbus Parkinson ist keine neue Erkrankung. Schon in der Antike wird das Zittern, der unsichere Gang, die undeutlicher werdende Sprache und die maskenartige Mimik beschrieben. Benannt ist sie nach dem englischen Arzt und Apotheker James Parkinson. 1817 veröffentlichte er die erste umfassende klinische Beschreibung der fortschreitenden Bewegungsstörung und bezeichnete sie als "Schüttellähmung".
Der bekannteste Patient: Papst Johannes Paul II. Wissenschaftler haben in den letzten Jahren viel gelernt über die Ursachen der Parkinson-Krankheit. Bildgebende Verfahren machen die Diagnose sicherer. Die Behandlung der Symptome konnte verbessert werden: Medikamente bringen die Botenstoffe im Gehirn zumindest eine Zeit lang wieder ins Gleichgewicht, und ein operativ eingesetzter "Hirnschrittmacher" kann für flüssigere Bewegungsabläufe sorgen.
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Gefährliche Supererreger
Erstaunlich ist an dem Bericht der WELT eigentlich nur, dass er so tut als sei MRSA ganz plötzlich und über Nacht aufgetaucht (oder als seien alle gefährlichen Resistenzen und iatrogenen Infektionen Abarten von Staphylococcus Aureus).
Auch hier im Medblog haben wir schon einige Male über MRSA berichtet,
Die Zahl der Patienten, die nach harmlosen Operationen lebensbedrohlich erkranken, steigt: Jährlich infizieren sich in deutschen Kliniken über 500.000 Menschen mit resistenten Bakterien. Berichte aus Gerichtsakten klingen wie ein Albtraum. Ein neuer Antibiotika-Resistenz-Pass soll das Problem eindämmen.steht im oben verlinkten Welt-Artikel als Teaser. Ein Pass soll helfen? Erschlägt man damit die Erreger? Oder werden Patienten die ggf. resistent sind zu ihrer eigenen Sicherheit gar nicht erst im Krankenhaus aufgenommen?
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Gallenerkrankungen
Morgen, am Dienstag, dem 16. Oktober, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Gallenerkrankungen
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Dr. Henning Wittenburg, Medizinische Klinik und Poliklinik II, Universitäts-Klinikum Leipzig
Moderation: Martin Winkelheide
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Chipkarte um jeden Preis
Der Startschuss zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte soll allen Bedenken zum Trotz im April 2008 fallen. Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums bestätigte den Termin am Samstag. Zweifel daran meldete der Vorstandschef der Kaufmännischen Krankenkasse KKH, Ingo Kailuweit, an: Er rechnet wegen technischer Probleme nicht vor Mitte 2009 mit der bundesweiten Einführung der Karte.
Die neue Chipkarte für alle 80 Millionen Privat- und Kassenversicherten soll die bisherige Krankenversichertenkarte ersetzen. Derzeit wird das Projekt, dem die Ärzteschaft distanziert gegenüber steht, noch regional getestet. Die Mediziner bezweifeln den Nutzen der Karte sowie die Sicherheit der Patientendaten und halten zudem die Finanzierung für ungeklärt.
(Hervorhebungen durch mich),
Wieder einmal macht sich diese Regierung dadurch unsterblich, etwas um jeden Preis umzusetzen das weder sinnvoll noch technisch ausgereift ist, noch bei dem man die tatsächlichen Folgekosten absehen kann, aber auf jeden Fall wird dadurch alles besser, sicherer und natürlich auch kostengünstiger.
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