Bonduelle: Vorbildlicher Service für Allergiker und Diabetiker
Als Nahrungsmittelallergiker oder Diabetiker kommt man entweder nicht um das frische Zubereiten von Nahrungsmitteln oder ausführliches Studium der 'Beipackzettel' von Fertignahrung herum - auf denen zu viele Hersteller am liebsten auch noch verstecken würden welche Zusätze sie noch so 'reingerührt' haben.
Bonduelle geht hier mit gutem Beispiel voran. Der Hersteller von Dosen-Gemüse und fertigen Salatmischungen verzichten nicht nur auf gentechnisch veränderte Sorten, sie bieten zusätzlich auf ihre Webseite Listen zum Download an, die Diabetiker über Produkte ohne Zuckerzusatz informieren, sowie Allergiker die nicht unbedenklichen Produkte ihres Sortiments auf einen Blick überschauen lässt. Die jeweils als bedenklich eingestuften Zusätze werden aufgelistet.
Vom Medblog gibts dafür einen Daumen hoch!
Bonduelle geht hier mit gutem Beispiel voran. Der Hersteller von Dosen-Gemüse und fertigen Salatmischungen verzichten nicht nur auf gentechnisch veränderte Sorten, sie bieten zusätzlich auf ihre Webseite Listen zum Download an, die Diabetiker über Produkte ohne Zuckerzusatz informieren, sowie Allergiker die nicht unbedenklichen Produkte ihres Sortiments auf einen Blick überschauen lässt. Die jeweils als bedenklich eingestuften Zusätze werden aufgelistet.
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Posted by Mela on Wednesday, October 26. 2005 at 16:48 in Vermischtes
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Omega 3 Fettsäuren - Esst mehr Fisch?
Eßt mehr Fisch! tönte es vor einer Weile mal wieder durch die Presse. Diesesmal als Allheilmittel des Aufmerksamkeits Defizit Syndrom, statt böser Psychopharmaka.
Während der Artikel der Welt sogar noch verhältnismäßig ausgewogen ist, da nicht nur auf Fisch sondern auch auf Leinsamen verwiesen wird, blieb im Rundfunk oder diversen TV-Shows nur der Ratschlag hyperaktive Kinder mehr fetten Fisch essen zu lassen.
Nicht immer darf Information auf einen winzigen Kern reduziert werden. In diesem Fall aus zwei verschiedenen Gründen.
Omega-3 Fettsäuren gehören zu den essentiellen Fettsäuren, was bedeutet dass sie lebensnotwendig sind, aber vom Körper nicht selbst hergestellt werden können.
Inzwischen wird davon ausgegangen, dass sie sich auf verschiedene Zivilisationskrankheiten positiv auswirken können. Sie gelten als Hilfe gegen ein geschwächtes Immunsystem, gegen die Demineralisierung der Knochen, gegen Herzinfarkte, Bluthochdruck und Erkrankungen der Herzkranzgefäße, senken den Cholesterinspiegel, sollen sich ausserdem positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit bei Alzheimer oder Autismus auswirken und frühzeitig bei Übergewicht und Neigung zu Diabetes gegensteuern.
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Posted by Mela on Monday, September 12. 2005 at 20:04 in Vermischtes
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Qualität des Studiums Ansichtssache?
Das Medizinstudium an der Privatuniversität Witten/Herdecke sei minderwertig. So titelte die Presse im Laufe der letzten Woche. (N-TV)
Nur wenigen, denen das nicht ein schadenfrohes Lächeln entlockte. Schadenfreude, das ausgerechnet einer Privatuni und ihrem illustren Kreis von wohlhabenden Studenten auf diese Weise die lange Nase gezeigt wird, nachdem Medizinstudenten durch den hohen Numerus Clausus ohnehin schon priviligiert sind. So das wenigstens der Eindruck bestehen bleiben kann, auch Kinder eines Bergmannes und einer Putzfrau hätten auch nur den Hauch einer Chance ein Medizinstudium - erfolgreich - zu beginnen und abzuschliessen.
Doch während die Presse nur die vernichtende Meldung verteilte und nur wenig oder gar nicht auf die Punkte einging, die das Studium an der Privatuni angeblich minderwertig werden lassen, hat diese Geschichte, wie alle, auch eine zweite Seite.
Das der Uni angeschlossene Krankenhaus Witten/Herdecke besitzt nämlich einen ganz ausgezeichneten Ruf, auch über den direkten Einzugsbereich hinaus und weist eine ausserordentlich hohe Erfolgsquote auf.
Nur wenigen, denen das nicht ein schadenfrohes Lächeln entlockte. Schadenfreude, das ausgerechnet einer Privatuni und ihrem illustren Kreis von wohlhabenden Studenten auf diese Weise die lange Nase gezeigt wird, nachdem Medizinstudenten durch den hohen Numerus Clausus ohnehin schon priviligiert sind. So das wenigstens der Eindruck bestehen bleiben kann, auch Kinder eines Bergmannes und einer Putzfrau hätten auch nur den Hauch einer Chance ein Medizinstudium - erfolgreich - zu beginnen und abzuschliessen.
Doch während die Presse nur die vernichtende Meldung verteilte und nur wenig oder gar nicht auf die Punkte einging, die das Studium an der Privatuni angeblich minderwertig werden lassen, hat diese Geschichte, wie alle, auch eine zweite Seite.
Das der Uni angeschlossene Krankenhaus Witten/Herdecke besitzt nämlich einen ganz ausgezeichneten Ruf, auch über den direkten Einzugsbereich hinaus und weist eine ausserordentlich hohe Erfolgsquote auf.
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Posted by Mela on Wednesday, July 27. 2005 at 11:26 in Ausbildung
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Finanzjonglierereien auf dem Rücken der Hamburger Bürger
Über die Privatisierung der Hamburger Kliniken und die sich daraus ergebenden - negativen - Folgen, berichtet das Lummaland
Gesundheit ist hier zweitrangig, beim LBK geht es jetzt nur noch um den Profit, wie man deutlich sehen kann. Der CDU-Senat hat hier fröhlich einen Verkauf getätigt, der noch viele Jahre das Personal und die Patienten beschäftigen wird. Letztendlich sind sie die Leidtragenden des Klinik-Chaos in Hamburg, während sich Ole von Beust über ein paar Euros mehr in der Stadtkasse freut.
Die Säulen der Gesundheit
Ohne Zweifel ist das Gesundheitssystem ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft. Ein Pfeiler der aus vier Haupt-Interessengruppen besteht, die aufeinander wirken wie gleiche Pole...
1. Patienten...
... wollen im Endeffekt vor allem Gesundheit. Dazu wünschen sie die Sicherheit, nicht durch Krankheit oder Behinderung um ihre Existenz gebracht zu werden. Sie wünschen kompetente Beratung, dass ihre Sorgen und Nöte ernst genommen werden, Aufklärung über Themen die sie nicht verstehen oder die furchterregend scheinen, Betreuung und Begleitung.
Sie wünschen die effektivste Behandlung für ihre Probleme ohne Nebenwirkungen oder Folgeschäden fürchten zu müssen - eine Behandlung die auf sie als Person zugeschnitten ist, statt dass sie aus lediglich allgemeinen Erkenntnissen hergeleitet wird.
Sie wünschen nicht, dem behandelnden Arzt ausgeliefert zu sein.
Durch die monatlichen Zahlungen sollten alle auftretenden Probleme abgefangen werden. Auch seltene, alltägliche oder massive Beschwerden sollten weder die Existenz gefährden, noch den Alltag zur Hölle werden lassen.
2. Ärzte...
1. Patienten...
... wollen im Endeffekt vor allem Gesundheit. Dazu wünschen sie die Sicherheit, nicht durch Krankheit oder Behinderung um ihre Existenz gebracht zu werden. Sie wünschen kompetente Beratung, dass ihre Sorgen und Nöte ernst genommen werden, Aufklärung über Themen die sie nicht verstehen oder die furchterregend scheinen, Betreuung und Begleitung.
Sie wünschen die effektivste Behandlung für ihre Probleme ohne Nebenwirkungen oder Folgeschäden fürchten zu müssen - eine Behandlung die auf sie als Person zugeschnitten ist, statt dass sie aus lediglich allgemeinen Erkenntnissen hergeleitet wird.
Sie wünschen nicht, dem behandelnden Arzt ausgeliefert zu sein.
Durch die monatlichen Zahlungen sollten alle auftretenden Probleme abgefangen werden. Auch seltene, alltägliche oder massive Beschwerden sollten weder die Existenz gefährden, noch den Alltag zur Hölle werden lassen.
2. Ärzte...
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Posted by Mela on Monday, July 4. 2005 at 18:40 in Gesundheitspolitik
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Defined tags for this entry: Gesundheitsversorgung, Krankenkassen, Patienten, Pharmaindustrie, Qualität
Für Kurzentschlossene - AD(H)S Symposium in FFM
Morgen findet das jährliche AD(H)S-Symposium in Frankfurt am Main statt.
Obwohl es allgemein sehr voll wird, und man sich voranmelden soll, sind doch auch manchmal noch Karten vor Ort erhältlich.
Obwohl es allgemein sehr voll wird, und man sich voranmelden soll, sind doch auch manchmal noch Karten vor Ort erhältlich.
Posted by Mela on Friday, June 3. 2005 at 15:26 in Vermischtes
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Wieder da
Wegen technischer Schwierigkeiten war das Medblog einen halben Monat offline.
Nun sind wir aber wieder da und hoffen erneut darauf eine interessierte Leserschaft mit Informationen rund um medizinische Themen versorgen zu können.
Nun sind wir aber wieder da und hoffen erneut darauf eine interessierte Leserschaft mit Informationen rund um medizinische Themen versorgen zu können.
Posted by Mela on Friday, June 3. 2005 at 02:01 in Vermischtes
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Ärztemangel droht
Schlechte Bezahlung, Arbeitszeiten, neben denen ein normales Familienleben kaum möglich ist und allgemein schlechte Arbeitsbedingungen veranlassen - einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung zufolge - immer mehr junge Mediziner dazu, keine Stelle in einer Klinik oder Praxis anzunehmen. Statt dessen suchen sie nach gutbezahlten Anstellungen in der Wirtschaft oder Verwaltung ... mit geregelten Arbeitszeiten.
Dieser Mangel macht sich bisher vor allem auf dem Land bemerkbar. Wie sicher jeder nachvollziehen kann, der schon einmal einen medizinischen Spezialisten benötigte und keine langen Anfahrtswege in die nächst- oder übernächst größere Stadt auf sich nehmen wollte.
In dem Maßnahmenkatalog, der Vorschläge unterbreitet, wie diesem seit Jahren befürchteten Trend entgegengesteuert werden kann, finden sich Punkte wie Kinderbetreuung für medizinisches Personal, Anreizprogramme um die Zahl der Studienabbrecher in Heilberufen zu senken, sowie flexiblere Arbeitszeitmodelle.
Dieser Mangel macht sich bisher vor allem auf dem Land bemerkbar. Wie sicher jeder nachvollziehen kann, der schon einmal einen medizinischen Spezialisten benötigte und keine langen Anfahrtswege in die nächst- oder übernächst größere Stadt auf sich nehmen wollte.
In dem Maßnahmenkatalog, der Vorschläge unterbreitet, wie diesem seit Jahren befürchteten Trend entgegengesteuert werden kann, finden sich Punkte wie Kinderbetreuung für medizinisches Personal, Anreizprogramme um die Zahl der Studienabbrecher in Heilberufen zu senken, sowie flexiblere Arbeitszeitmodelle.
Posted by Mela on Saturday, April 30. 2005 at 16:42 in Gesundheitspolitik
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Defined tags for this entry: Ausbildung, Politik
Schon gewusst? Transsexualität ist in!
Es war eine Begegnung der besonderen Art... vielleicht ja auch der Dritten.
Ich hatte zugesagt, einen guten Freund zur Niederlassung der Barmer Ersatzkasse zu begleiten, zu der man ihn - quasi - hinzitiert hatte. (Aber natürlich meint man das alles nur nett.) Besagter Freund steht kurz vor einer geschlechtsangleichenden Operation, oder würde gerne kurz davor stehen.
Die Gutachten, die Vater Staat zur Vornamensä¤nderung benötigt, sind erstellt, ein Alltagstest erfolgt seit 5 (sic!) Jahren, eine Hormontherapie seit 3 Jahren. Sein Geburtsgeschlecht ist für jemanden, der ihm gegenübersteht schon seit geraumer Zeit nicht mehr zu erkennen, es sei denn, man beginnt an Stellen zu suchen, wo neugierige Nasen nichts verloren haben. Und dieses Manko sollte die fällige OP ein für alle Mal beseitigen.
Doch ist es eine Sache, den Staat mitsamt seinem bürokratischen Apparat zu überzeugen und eine andere, das selbe bei einer Krankenkasse zu tun, die ihre Drachenpranke auf dem Geldtopf stehen hat, aus dem die OP finanziert werden muß.
Wir kamen also dort an und wurden von einer Sachbearbeiterin abgeholt, auf deren Lätzchen schon deutlich 'Ich habe hier keine Entscheidungen zu treffen, schon gar keine wichtigen.' zu lesen war und zu ihrem Chef, dem Chef der Niederlassung, gebracht...
Ich hatte zugesagt, einen guten Freund zur Niederlassung der Barmer Ersatzkasse zu begleiten, zu der man ihn - quasi - hinzitiert hatte. (Aber natürlich meint man das alles nur nett.) Besagter Freund steht kurz vor einer geschlechtsangleichenden Operation, oder würde gerne kurz davor stehen.
Die Gutachten, die Vater Staat zur Vornamensä¤nderung benötigt, sind erstellt, ein Alltagstest erfolgt seit 5 (sic!) Jahren, eine Hormontherapie seit 3 Jahren. Sein Geburtsgeschlecht ist für jemanden, der ihm gegenübersteht schon seit geraumer Zeit nicht mehr zu erkennen, es sei denn, man beginnt an Stellen zu suchen, wo neugierige Nasen nichts verloren haben. Und dieses Manko sollte die fällige OP ein für alle Mal beseitigen.
Doch ist es eine Sache, den Staat mitsamt seinem bürokratischen Apparat zu überzeugen und eine andere, das selbe bei einer Krankenkasse zu tun, die ihre Drachenpranke auf dem Geldtopf stehen hat, aus dem die OP finanziert werden muß.
Wir kamen also dort an und wurden von einer Sachbearbeiterin abgeholt, auf deren Lätzchen schon deutlich 'Ich habe hier keine Entscheidungen zu treffen, schon gar keine wichtigen.' zu lesen war und zu ihrem Chef, dem Chef der Niederlassung, gebracht...
Die Sendung mit der Ratte - Krankenkassen
Was ist eigentlich eine Krankenkasse?
Wißt Ihr nicht? Macht nix. Erklär' ich Euch...
Früher, und früher heisst vor Beginn des letzten Jahrhunderts, da ging es den Leuten, wenn sie krank waren, nicht wirklich gut. Wenn sie zuhause bleiben mussten, bekamen sie kein Geld mehr, und mussten auch noch den Arzt bezahlen.
Das heisst: einen Arzt bezahlten nur die, die ihn sich leisten konnten. Die anderen gingen zum Apotheker, zur Kräuterfrau, oder starben einfach so.
Dann kam der Onkel Bismarck. Der wollte nicht, das die Sozen zuviel Wähler bekamen, und hat deshalb die Sozialversicherungen eingeführt. Nun starben den Sozis die Wähler zwar nicht mehr dauernd weg, aber sie fanden das alles auch gar nicht mehr so schlimm, und sie versuchten nicht mehr, dem König sein Häuschen unterm Hintern anzuzünden...
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Posted by Mela on Sunday, April 24. 2005 at 21:21 in Krankenkassen
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Defined tags for this entry: Krankenkassen, Politik
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