Den verlieren Sie sowieso früher oder später
Ines B., 55, (persönlich bekannt, personenbezogene Daten verändert) ist seit einigen Jahren Diabetikerin. Immer wieder hat sie Probleme mit 'offenen Beinen' und einer nicht richtig ausheilenden Entzündung auf einem Fuß. Ein Facharzt erklärt ihr dazu, dass sie als Diabetikerin den Fuß früher oder später ohnehin verlieren werde, es sich also nicht lohne, da noch viel zu unternehmen.
Vor einigen Monaten hat Ines B. plötzlich Fieberschübe. Sie geht zum Hausarzt, dem die Vorgeschichte bestens bekannt ist. Er diagnostiziert ohne weitere Untersuchung, sie habe einen grippalen Infekt, das mache gerade die Runde, und schickt sie (ohne Medikation) nach Hause. Nachdem sich die Lage innerhalb eines Tages massiv verschlechtert, argwöhnt Helmut B., ihr Ehemann, dass es sich wohl nicht um eine profane Erkältung handelt. Auf eigene Verantwortung lässt er seine Frau in eine nephrologische Fachklinik einweisen. In der Notaufnahme spritzt dem diensthabenden Chirurgen der Eiter aus dem Bein beim ersten Anstechen nur so entgegen...
Bei einer Not-OP, während der die Fachärzte feststellen, dass die Entzündung bereits weit ins Bein fortgeschritten ist, muss der Unterschenkel amputiert werden. Es vergehen bange Stunden, denn die Entzündung war lebensbedrohlich, doch Ines B. überlebt den Eingriff, der buchstäblich in letzter Sekunde erfolgte.
Bis hierhin ist die Geschichte übel genug. Aber es geht weiter.
Vor einigen Monaten hat Ines B. plötzlich Fieberschübe. Sie geht zum Hausarzt, dem die Vorgeschichte bestens bekannt ist. Er diagnostiziert ohne weitere Untersuchung, sie habe einen grippalen Infekt, das mache gerade die Runde, und schickt sie (ohne Medikation) nach Hause. Nachdem sich die Lage innerhalb eines Tages massiv verschlechtert, argwöhnt Helmut B., ihr Ehemann, dass es sich wohl nicht um eine profane Erkältung handelt. Auf eigene Verantwortung lässt er seine Frau in eine nephrologische Fachklinik einweisen. In der Notaufnahme spritzt dem diensthabenden Chirurgen der Eiter aus dem Bein beim ersten Anstechen nur so entgegen...
Bei einer Not-OP, während der die Fachärzte feststellen, dass die Entzündung bereits weit ins Bein fortgeschritten ist, muss der Unterschenkel amputiert werden. Es vergehen bange Stunden, denn die Entzündung war lebensbedrohlich, doch Ines B. überlebt den Eingriff, der buchstäblich in letzter Sekunde erfolgte.
Bis hierhin ist die Geschichte übel genug. Aber es geht weiter.
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Posted by Ishtar on Saturday, April 9. 2005 at 09:42 in Erfahrungsberichte
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