Depressionen: nur jeder 10. wird angemessen behandelt
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Ich bilde mir das doch nicht ein!
Morgen, am Dienstag, dem 27. September, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung
"Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: "Ich bilde mir das doch nicht ein!"
Somatoforme Störungen
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Thomas Loew, Leiter der Abteilung Psychosomatische Medizin, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin am Klinikum der Universität Regensburg
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Lange Nacht - Das Gehirn, Schaltzentrale des Ichs
Unter dem Titel "Expedition in die Schaltzentrale des Ichs" kann man in der Nacht von Freitag auf Samstag auf Deutschlandradio Kultur und in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei Deutschlandfunk runde drei Stunden in die Tiefen der Gehirnforschung reisen:
24.09., 00:05 bis 3:00 Uhr (DRadio) oder 24.09., 23:05 bis 2:00 Uhr am 25.09.(DLF)
"Schon in der Steinzeit gelangen die ersten Operationen am offenen Gehirn, die ersten Trepanationen - doch erst die modernen Hirnforscher beginnen das große Geheimnis zu entschlüsseln: Wie funktioniert unser Gehirn? Welche Prozesse steuern das Denken, Fühlen und Handeln? Das Gehirn zu verstehen, gilt als die größte wissenschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Neurobiologen, Chirurgen, Verhaltensforscher und Psychologen suchen gemeinsam nach Antworten auf die zahlreichen Rätsel unseres Gehirns. Lässt sich das Gehirn trainieren wie ein Muskel? Lassen sich Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Alzheimer eines Tages heilen? Vielleicht werden Mediziner eines Tages gar das Gehirn - ähnlich wie das Herz - transplantieren können. Die ethischen Grenzen der Hirnforschung werden in dieser "Langen Nacht" ebenso diskutiert wie die therapeutischen Perspektiven".
Von Judith Grümmer und Martin Winkelheide.
(Text: Programmheft von Deutschlandfunk und Deutschlandradio)-
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Psychische Krankheiten: 10 Jahre Warteliste
Dorchester mom Sharon Francis, 48, sought help for her mental illness when she was 18. Francis said she received her best care five years ago at Transitions of Boston. "It got me out of the house, got me out of bed, got me back around other people,'' she said.Insbesondere ärmere Menschen stehen mal wieder im Regen.
Selbst in Staaten wie Massachusetts mit einer guten Versorgung warten etwa 20.000 Patienten darauf, einen Platz im öffentlichen System zugewiesen zu bekommen. Wartezeiten für eine Behandlung in der Größenordnung eines Jahrzehnts sind normal - nicht zuletzt verursacht durch bürokratische Hürden, und natürlich Geldmangel.
Die Studie wird alle 10 Jahre erstellt und wandert dann offenbar direkt in die Archive der staatlichen Gesundheitsversorgung.
"Sie haben eine Depression und sind selbstmordgefährdet? Ach schauen Sie doch in 3-5 Jahren mal wieder vorbei..."
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TV-Tipp: arte Themenabend Schlaf
Heute abend um 20:40 Uhr widmet sich arte einen Themenabend lang dem Thema Schlaf.
Schlafen, nichts als Schlafen
Was passiert eigentlich mit uns, wenn wir schlafen? Und warum finden soviele Menschen nachts keine Ruhe? Diesen Fragen und Rätseln geht der Themenabend in zwei Dokumentationen nach: mit der bereits mehrfach ausgezeichneten Dokumentation "Schlaf - Rätsel der Nacht" Über die Wissenschaft vom Schlaf und mit "Bittere Pillen", einer Reportage über Schlafmittel.
Alle Infos zum Themenabend unter http://www.arte-tv.com/de/geschichte-gesellschaft/schlaf/826706.html
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Die lange Nacht der Depression
Radiotipp
Samstag 00:05 Uhr, Deutschlandradio Kultur (bis 3:00 Uhr)
Samstag 23:05 Uhr, Deutschlandfunk (bis 2:00 Uhr)
"Saturns Schatten" - Eine Lange Nacht über Depressionen
Von Judith Grämmer und Martin Winkelheide
"Hoffnung, dieser Erwartungs-Gegenaffekt gegen Angst und Furcht, ist die menschlichste aller Gemütsbewegungen und nur Menschen zugänglich".
(Ernst Bloch)
"Wenn der Mensch nicht mehr hoffen kann, aus welchen Gründen auch immer, dann vegetiert er nur noch. Genau das traf jetzt auf mich zu. Ich vegetierte. Die Hoffnung war mir abhanden gekommen, in mir war nur noch ein schwarzes Loch", beschreibt der Schweizer Regisseur und Autor Rolf Lyssy in seinem autobiografischen Bericht "Swiss Paradise" den Beginn seiner Depression. Als eine alle Lebenskräfte lähmende Erkrankung erlebte er eine Art Tod bei lebendigem Leib, bis er den Weg aus dem endlosen schwarzen Tunnel wieder heraus fand. Wenn sich das Alltagsleben nur noch um den endlosen schwarzen Tunnel dreht, aus dem es für den Depressiven lange kein Entrinnen gibt, dann kann neben einem individuell passenden Behandlungskonzept auch die zuverlässige Unterstützung und das Verständnis durch Angehörige, Freunde und Kollegen das lebensnotwendige Licht am Ende des Tunnels sein.
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Immer mehr Menschen leiden an Depressionen
Ob es daran liegt, dass die "Angst vor Arbeitslosigkeit die Deutschen krank macht" (BILD), angesichts veränderter Arbeitsbedingungen Menschen sich weniger den Rücken beschädigen und mehr unter psychischen Erkrankungen leiden, oder dank größerer Verbreitung des Wissens über depressive Erkrankungen Patienten wie Ärzte häufiger auf die Diagnose Depression kommen, jedenfalls ist Deutschland eine depressed nation:
http://www.deutscher-apotheker-verlag.de/daz_neu/public/tagesnews/April/tagesnews20050418a.html
Dazu passen auch Meldungen, dass mittlerweile 2/3 aller Arbeitnehmer schon mit Mobbing Bekanntschaft gemacht haben und etwa 3 Prozent der Arbeitsstunden in Deutschland nach einer Studie durch Mobbing und seine Folgen verloren gehen.
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