Udo Pollmer - Esst endlich normal!
- einen starken Willen
- eine kalorienreduzierte Diät
- reichlich Bewegung
Richtig?
Nein. Grundfalsch. Und zwar in allen Punkten.
Diäten sind sinnlos und machen die meisten Menschen dicker, sagt der Ernährungsexperte Udo Pollmer. Warum dennoch immer wieder neue Wunderdiäten angeboten werden und Millionen Menschen - den seit langem bekannten Jo-Jo-Effekt ignorierend - jedes Mal von neuem darauf anspringen, erklärt er in seinem neuesten Buch. "Esst endlich normal! Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht", lautet der Titel, erschienen im Piper-Verlag.schreibt etwa 3sat in der Wissenschaftssendung nano zu einem Interview mit Udo Pollmer zu seinem neuen Buch
oder, etwas knapper und prägnanter: "Wer Angst vorm Essen hat, wird fetter."
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Antibiotika - mehr fürs Geld
Angesichts einer in der aktuellen Ausgabe des renommierten Mediziner-Fachblatts The Lancet veröffentlichten Studie über den "ursächlichen Zusammenhang zwischen Antibiotikaverschreibung und -resistenz" (im Abstract und Artikel steht dann korrekterweise 'Gebrauch' stattt 'Verschreibung') überschlagen sich die Medien gerade mit Berichten zur Resistenzenbildung durch Antibiotika, und ich möchte frei nach Loriot einfach nur "Ach?" sagen.
Stellvertretend n-tv:
Vorsicht bei Antibiotika - Bakterien rasch resistent
Was bereits lange vermutet wurde, ist nun bewiesen: Der Einsatz von Antibiotika macht Bakterien rasch unempfindlich gegen einige dieser Substanzen. (...)Mediziner sollten deshalb genau überlegen, wie oft und für welche Fälle sie die Mittel einsetzen. Resistenzen führen zunehmend zu massiven Problemen, weil einige Antibiotika ihre Wirksamkeit gegen bestimmte Erreger komplett verloren haben.
[mode: Ironie] Nein, wirklich?! [mode: Ironie off]
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Morbus Bechterew
Morgen, am Dienstag, dem 30. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Morbus Bechterew
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogäste: Prof. Dr. med. Joachim Sieper, Leiter der Abteilung für Rheumatologie an der Charité, Berlin, und Ludwig Hammel, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew, Schweinfurt
Moderation: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Harnwegsinfektionen
Morgen, am Dienstag, dem 23. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Harnwegsinfektionen
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Studiogast: Prof. Jan Fichtner, Chefarzt der Urologischen Klinik am Evangelischen Johanniter Klinikum Niederrhein, Oberhausen
Moderation: Christian Floto
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Alarmsituation Schlaganfall
Morgen, am Dienstag, dem 16. Januar, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde vor Ort: Alarmsituation Schlaganfall
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Live aus der Stroke Unit des Kreiskrankenhauses Siegen
Moderation: Carsten Schroeder und Christian Floto
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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2007. die Gesundheitsreform und das Medblog
2007 wird sich einiges ändern, zu diesen uns ins Haus stehenden Änderungen gehört auch die Gesundheitsreform. Dachte ich zumindest mal. Dachten wir alle mal. Und in der Tat merken wir, dass sich etwas tut - an steigenden Beiträgen für ein Gesundheitssystem, das denen die es bezahlen immer weniger bereit ist zurückzugeben. Und ab 2009 sollte, wird, würde, könnte ein Gesundheitsfonds angeblich "erstmals Finanzströme im Gesundheitssystem transparent" machen - jedenfalls will man uns das so verkaufen.
Es wird dreist beschönigt und gelogen, was das Zeug hält (hat bei Hartz IV ja auch funktioniert) - da werden zum Beispiel bei der Berechnung der Ausgaben für die Gesundheitskarte, die alles regeln soll, Kosten in Höhe von 585 Millionen bei einer Kalkulation schlicht vergessen oder Kosten für das Austatten der Rettungsdienste einfach wegignoriert, und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. rechnet uns vor, dass zusätzliche Ausgaben von 15 Milliarden (!) Euro zu Kostensenkungen im Gesundheitswesen führen. Dabei wäre das alles ganz einfach gewesen, schon damals, als wir alle eine Krankenversicherungskarte ausgehändigt bekamen.
Deswegen mein ganz einfacher Reformvorschlag zum Jahr 2007: Alle Patienten müssen eine im Klartext formulierte Rechnung ihres Arztes gegenzeichnen und damit bestätigen dass sie die abgerechneten Leistungen auch tatsächlich erhalten haben, ehe der Arzt die Rechnung bei der Krankenkasse eintreiben kann. (Immerhin funkioniert das System bei privaten Krankenkassen ja auch, nur dass dort der Versicherte erst mal selbst die Rechnung begleichen darf.) Das hätte einige Folgen.
- Patienten sähen mit eigenen Augen was bestimmte Leistungen kosten, und welche Leistungen dem Gesundheitssystem etwas wert sind und welche nicht. Sie bekämen ein realistisches Gefühl dafür, was der schnelle Arztbesuch tatsächlich kostet.
- Ärzte müssten gegenüber ihren Patienten erklären (a) was sie tun (b) warum sie es tun (c) welchen angeblichen oder echten Nutzen der Patient davon hat.
- Krankenkassen müssten die Zeit die ein Arzt für den Patienten aufbringt, endlich höher bewerten als den Einsatz eines technischen Gerätes.
- Der Abrechnungspfuscherei wäre ein Riegel vorgeschoben. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute die sich nur ein Rezept beim Arzt abgeholt haben, ob für Verhütung oder eine Dauermedikation, laut Papierpfad auch noch eine gynäkologische Regeluntersuchung, ein Beratungsgespräch oder ein EKG oder ähnliches "erhalten" haben...
Aber natürlich kann man dem Patienten nicht zumuten mit so viel Wissen umzugehen, schließlich ist der Patient blöd und muß blöd gehalten werden.
Deswegen kriegen wir dann auch die Gesundheitskarte, weil: die macht ja alles besser. Am besten mit biometrischen Ausweisfunktionen, damit endlich dem bösen bösen das System mißbrauchenden Patienten auf die Finger gehauen werden kann, jawoll!
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Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest...
Jedoch ist Weihnachten auch immer ein Grund, Symptome nicht ernst zu nehmen. Da ich dieses Weihnachten Dienst habe, sehe und höre ich oft von einigen Fällen, dass es einen nur noch wundern kann. Nicht nur dass der vorweihnachtliche Stress unterschätzt und ignoriert wird, sondern dass viele sich den Bauch so voll schlagen, dass der Gang ins Krankenhaus ignoriert oder besonders angegangen wird.
Daher möchte ich euch einige Anekdoten erzählen, die sich wahrscheinlich in jedem Krankenhaus zu immer der selben Zeit, nämlich zu Weihnachten, ereignen.
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Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Testosteron & Co.
Morgen, am Dienstag, dem 19. Dezember, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Testosteron & Co. - Der Mann und seine Hormone
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Moderation: Christian Floto
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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Heuschnupfen im Winter
Heuschnupfen-Allergiker haben bereits irritiert die Ärzte aufgesucht: Zum ersten Mal überhaupt sind in verschiedenen Teilen Deutschlands zu dieser Jahreszeit Pollen von Haselnuss, Birke und Erle gemessen worden.schreibt die WELT
Es ist schlicht und ergreifend zu warm, und obwohl die Pollen z.B. der Haselnüsse erst Mitte bis Ende Januar "fällig" sind, fliegen sie in vielen Regionen Deutschlands bereits jetzt. Wer also eine Erkältung vermutet, könnte auch an Heuschnupfen leiden - mitten im Dezember.
Wird es kälter, setzt der Pollenflug aus, aber sobald es wieder wärmer wird, geht der Pollenflug weiter, und damit auch der Heuschnupfen. Schöne Aussichten...
Erkältung oder allergisches Asthma? Ich bin derzeit wohl nicht die einzige die sich diese Frage stellt. Vielleicht sollte ich Antihistamine statt Schleimlöser einnehmen...
Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Sodbrennen
Morgen, am Dienstag, dem 12. Dezember, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die
Sprechstunde: Echt ätzend - wenn Sodbrennen chronisch wird
10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk
Live aus der Uniklinik für Viszerale und Gefäßchirurgie Köln
Moderation: Christian Floto und Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 - 44 64 44 64
Hörerfax: 00800 - 44 64 44 65
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